Archiv der Kategorie: US-Märkte

Von Zweifeln geplagt…

Der DAX startete mit Erleichterung (kein Raketentest von Nordkorea) in die neue Woche und konnte die Widerstandszone .390/.470 überwinden, um danach am 61,8-er Retracement komplett in Lethargie zu verfallen. Ein ähnliches Bild zeigten die US-Indizes, welche abwechselnd nach und nach kleine neue Allzeithochs ausbilden konnten. Ausbrüche wurden jedoch nicht als großes Kaufsignal gesehen, sondern die Investoren schichteten zum jeweiligen Underperformer um. Das Schachern um jeden Punkt… Beim DAX sollte der eroberte Support verteidigt werden; auf der Oberseite waren hingegen noch mehr Zugewinne zum Verfallstag unerwünscht und so blieb man für den Rest der Woche in einer sehr engen und langweiligen Range. Die sehr frühen Positionierungen für den Großen Verfallstag im Oktober deuten bisher auch einen weiterhin unsicheres DAX an.

Positionierungen zum Verfallstermin – stockstreet.de

Das Szenario analog zu 2015 bleibt noch möglich und befindet sich in der entscheidenden Phase.

Eine entscheidende Phase

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo sich das übergeordnete Bild im Sommer spürbar eingetrübt hat. Aktuell sind eine Reihe von Parallelen zum Frühjahr 2015 zu erkennen. Die alte Ausbruchmarke bei 12.390 wurde deutlich unterschritten und stellt nun auf Monatsschlussbasis einen wichtigen Widerstand dar. Im August konnte das 23,6-er Retracement, die erste wichtige Anlaufmarke, getestet und gehalten werden. Diese Zone stellt auf mehren Zeitebenen einen wichtigen Support dar, von wo der DAX auch noch nach oben abdrehen (vielleicht nur für ein Doppeltop) und das übergeordnete Verkaufssignal abmildern könnte. Wichtig dafür wäre das Überschreiten der 12.390/.470 auf Wochen- bzw. gar Monatssicht. Darunter bleibt der DAX im Korrekturmodus, welcher unterhalb des 23,6-er Retracements deutlich erweitert wird.

Unterhalb des Retracements stellen übergeordnet die 11.600/.300 weitere Anlaufmarken dar. Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 11.175 und könnte durchaus eine interessante Zielregion für eine große Korrekturbewegung bis zur Jahresendrally darstellen. Ein Monatsschluss oberhalb der 12.390/.470 würde die 13.000 als Ziel eröffnen. Ein Jahresende mit neuem AZH wäre dann durchaus einzuplanen.

Sehr wahrscheinlich wird der DAX für diese weitere Entwicklung vom US-Markt abhängig sein, welcher nach der starken Rally noch gar keine Korrektur hingelegt hat. Spannend dürfte hierfür die FED-Ratssitzung in der kommenden Woche sein, wo durchaus auch ein Fahrplan zur Reduzierung der Bilanzsumme der Notenbank überraschen könnte.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo der DAX die Widerstandszone von .390/.475 überwinden konnte. Das charttechnische Bild hellt sich damit auf und die Bullen müssten in der kommenden Woche diesen Ausbruch nun verteidigen. Die erste wichtige Zone stellt das mittlere Bollingerband bei aktuell .475 dar, welches wohl sehr wahrscheinlich getestet werden dürfte. Darunter würde das Ausbruchszenario erste Risse erhalten und unterhalb der .390 darf es durchaus dann infrage gestellt werden. Bei einem Rebound an der .475 könnte sich hingegen eine Wochenrange über die .630 zur .675 ausbilden. Speziell bei der letztgenannten Marke würde ein weiterer bullischer Verlauf zur .730 wahrscheinlich werden. In meinen Augen die letzte relevante Marke vor der 13k. Die .475 wird somit die Richtung der neuen Woche weisen.

Der GD100 (Wochenchart) verläuft bei 11.025 (wandert langsam zum großen DAX Monatschart-Support – interessante übergeordnete Korrekturmarke!) und der GD200 bei 10.585. Beide wurden in diesem Jahr noch nicht angelaufen.

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend noch zum DAX Tageschart (Future und Xetra), wo zum Wochenstart der GD100 überwunden werden konnte. Ein weiteres Absetzen war anschließend jedoch nicht mehr möglich und so verharrte der DAX eng am 61,8-er Retracement. Oberhalb der .570 würden die .635 & .675 als Widerstand ins Bild rücken. Der GD100 bei .470 stellt eine erste sehr wichtige Anlaufmarke in der kommenden Woche dar. Darunter wären die .390/.350 als weitere Unterstützungen zu benennen. Ebenso befindet sich bei .322 noch ein offenes Gap gefolgt vom EMA100 bei aktuell .290. Ein sauberes Ausbruchszenario würde in dieser Region natürlich nicht mehr vorliegen.

Im sehr bullischen Fall dreht der DAX an der .470 direkt nach oben zu neuen Hochpunkten ab. Oberhalb der .730 ist mit der 13.000 zu rechnen. In der bärischen Variante bleibt der DAX zaghaft und rutscht unter die .470 zur .350/.320, von wo eine Stabilisierung Richtung .470 einsetzen könnte. Dieser vorerst abwartende Schritt Richtung .300 würde ich aktuell leicht bessere Chancen für die kommende Woche einräumen.

DAX Tageschart – Future

DAX Tageschart – Xetra

Zur Vollständigkeit auch noch der kleinere DAX 60-Minutenchart (m60), wo die vielen Zwischenmarken besser zu erkennen sind. Zusätzlich wurden Prognosepfeile eingefügt.

DAX 60-Minutenchart (m60)

Die neue Handelswoche dürfte mit einigen wichtigen Impulsgebern (u.a. die FED) wieder deutlich volatiler werden. Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche!

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Zeit für die Richtungsentscheidung?

Der DAX beendete wie erwartet eine bullische Woche, ohne jedoch neue Signale zu erzeugen. Der „überreizte“ Abwärtstrendkanal sollte laut letztem Wochenausblick mit Anlauf von der 12.030 durchbrochen werden und anschließend eine zügige Bewegung zur 12.330/.390 abarbeiten. Die Spike-Bewegung zur 12.450 setzte (noch) nicht ein.

Prognosechart mit erfolgreicher Bewegung

Die neue Woche wird von den Wirtschaftsdaten eher impulsarm, dafür steht am Freitag der Kleine Verfallstag an der Terminbörse an. Aktuell sind Kurse oberhalb der 12.500 und auf jeden Fall unterhalb der 12.000 unerwünscht. Durchaus interessant für ein Ausbruchsszenario. Im aktuellen Bild wäre ein Abrechnung zwischen .200 & .300 wohl ideal.

Positionierungen zum Verfallstag – stockstreet.de

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo sich das übergeordnete Bild im Sommer spürbar eingetrübt hat. Aktuell sind eine Reihe von Parallelen zum Frühjahr 2015 zu erkennen. Die alte Ausbruchmarke bei 12.390 wurde erneut deutlich unterschritten und stellt nun einen wichtigen Widerstand dar. Im August konnte das 23,6-er Retracement, die erste wichtige Anlaufmarke, getestet und gehalten werden. Diese Zone stellt auf mehren Zeitebenen einen wichtigen Support dar, von wo der DAX auch noch nach oben abdrehen (vielleicht nur für ein Doppeltop) und das übergeordnete Verkaufssignal abmildern könnte. Wichtig dafür wäre das Überschreiten der 12.390/.450 auf Wochen- oder gar Monatssicht. Darunter bleibt der DAX im Korrekturmodus, welcher unterhalb des 23,6-er Retracements deutlich erweitert wird.

Unterhalb des Retracements stellen übergeordnet die 11.600/.300 weitere Anlaufmarken dar. Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 11.160 und könnte durchaus eine interessante Zielregion für eine große Korrekturbewegung bis zur Jahresendrally darstellen.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo der DAX in die Widerstandszone .330/.390 vorstoßen konnte. In dieser Zone kann der DAX bereits Probleme bekommen und leicht bärisch abdrehen. Die erste wichtige untere Anlaufmarke wäre die .260, von wo der Index noch einen weiteren Hochpunkt ansteuern könnte. Zu nennen wäre das mittlere Bollingerband bei 12.470, welches jedoch schnell zu Schwäche beim DAX führen könnte. Dieser Bereich ist nicht nur charttechnisch  relevant, sondern auch für den Verfallstermin am Freitag. Im bullischen Fall wäre somit ein früher Test der .470 einzuplanen und anschließend der Rücklauf Richtung .260. Im bärischen Fall könnte bereits bei .330 Schwäche unter die .260 einsetzen und eine Bewegung zur .100/.170 einleiten.

Das mittlere Bollingerband stagniert an der 12.470. Darüber würde sich das charttechnische Bild wieder deutlich aufhellen. Der GD100 (Wochenchart) verläuft bei 10.990 (wandert langsam zum großen DAX Monatschart-Support – interessante übergeordnete Korrekturmarke!) und der GD200 bei 10.570. Beide wurden in diesem Jahr noch nicht angelaufen.

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend noch zum DAX Tageschart (Future und Xetra), wo der Abwärtstrendkanal überwunden werden konnte. Ich würde diese Bewegung charttechnisch noch nicht  sonderlich bullisch überbewerten, da die Auflösung einfach mal „fällig“ war, um sich für neue Formationen zu öffnen. Eine erste relevante Spanne werden die beiden GD100 darstellen. Der SMA100 verläuft bei knapp .460 und der EMA100 bei .260. Oberhalb würde sich das Bild merklich aufhellen (zum Verfall nicht präferiert). Unterhalb könnte ein Retest des Trendkanals erfolgen. Das m. Bollingerband bei aktuell 12.160 wäre eine erste interessante Anlaufmarke. Darunter der Trendkanal und der GD200 bei aktuell 12.100. Der EMA100 wird somit einen ersten Richtungsentscheid anzeigen.

DAX Tageschart – Future

DAX Tageschart – Xetra

Zur Vollständigkeit auch noch der kleinere DAX 60-Minutenchart (m60), wo die vielen Zwischenmarken besser zu erkennen sind. Am Freitag wurde das 61,8-er Reracement bereits punktgenau erreicht. Darüber könnte die Bewegung Richtung .460 einsetzen. Darunter der bereits beschrieben Retest der oberen Trendkanalbegrenzung. Zwischenmarke wäre der kurzfristige Aufwärtstrend.

DAX m60

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Handelswoche!

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Dieser Monat kann das Jahr entscheiden

Update: Erhöhte Unsicherheit durch Wasserstoffbombentest in Nordkorea!

Der DAX konnte nach etwas mehr Bewegung die Woche abermals nahezu unverändert schließen und die Seitwärtsspanne zwischen GD200 und GD100 aufrechterhalten. Der Monat September könnte nun der wichtige Weichensteller für das Restjahr darstellen.

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo sich das übergeordnete Bild im Sommer spürbar eingetrübt hat. Aktuell sind eine Reihe von Parallelen zum Frühjahr 2015 zu erkennen. Die alte Ausbruchmarke bei 12.390 wurde erneut deutlich unterschritten und stellt nun einen wichtigen Widerstand dar. Im August konnte das 23,6-er Retracement, die erste wichtige Anlaufmarke, getestet und gehalten werden. Diese Zone stellt auf mehren Zeitebenen einen wichtigen Support dar, von wo der DAX auch noch nach oben abdrehen (vielleicht für ein Doppeltop) und das übergeordnete Verkaufssignal abmildern könnte. Wichtig dafür wäre das Überschreiten der 12.390 auf Wochen- oder gar Monatssicht. Darunter bleibt der DAX im Korrekturmodus, welcher unterhalb des 23,6-er Retracements deutlich erweitert wird.

Unterhalb des Retracements stellen übergeordnet die 11.600/.300 weitere Anlaufmarken dar. Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 11.150 und könnte bei bestätigtem Verkaufssignal durchaus eine interessante Zielregion für eine große Korrekturbewegung bis zur Jahresendrally darstellen.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo der DAX weiterhin die Seitwärtsrange verteidigen konnte und die Woche nahezu unverändert beendet hat. Zwei Auffälligkeiten sind trotzdem erkennbar. Der DAX konnte den neuen Tiefpunkt zügig aufkaufen (Politische Börsen & Positionierungen z. Verfallstermin!), aber trotzdem deuten die Indikatoren Schwäche in dieser Bewegung an. Der Start in die neue Woche wird durch den Wasserstoffbombentest in Nordkorea (Wie reagiert Trump?) erneut belastend zu einer Wundertüte.

Die 12.030 stellt einen ersten wichtigen Support und im besten Fall auch bereits die untere Anlaufstation in der neuen Handelswoche dar. Es ist Vorsicht geboten, falls der Start durch die Zuspitzung um Nordkorea tiefer erfolgt! Weitere wichtige Supportzonen wären dann die .940/.870 & die .700. Alles Marken die zum Verfallstermin in 2 Wochen unerwünscht sind! Oberhalb der 12k kann die Spanne abermals über die .130 zur .230 erweitert werden und die Wochenrange darstellen. Darüber wären die .330 & .390 zu nennen, welche bei schwachen Start aber zu hohe Wochenziele sein dürften.

Das mittlere Bollingerband stagniert an der 12.450. Darüber würde sich das charttechnische Bild wieder deutlich aufhellen. Der GD100 (Wochenchart) verläuft bei 10.980 (wandert langsam zum großen DAX Monatschart-Support – interessante übergeordnete Korrekturmarke!) und der GD200 bei 10.550. Beide wurden in diesem Jahr noch nicht angelaufen.

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend noch zum DAX Tageschart (Future und Xetra), wo der GD200 zum Wochenstart kurz verletzt wurde, aber sofort wieder aufgekauft werden konnte. Der Abwärtstrendkanal wurde auf der Oberseite nun schon mehrfach getestet und damit ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass dieser auch mal per Spike in Richtung .450 verlassen werden könnte. Diese Bewegung muss jedoch nicht nachhaltig sein! Durch die Ereignisse in Nordkorea wird diese direkte Chance zum Wochenstart wohl verbaut. Der GD200 bei 12.030/.060 wird somit eine erste wichtige Anlaufstation. Darunter könnte die Trendkanalunterkante nochmal in den Fokus rücken. Unterstützungen wären die .940/.870/.800/.700. Das m. Bollingerband verläuft bei 12.130. Darüber könnten die Bullen zügig Richtung .330 steigen. Im bullischen Idealfall wird der GD200 direkt verteidigt und der Trendkanal wird attackiert. Der Tag morgen und die Verarbeitung der Ereignisse um Nordkorea werden bereits der wichtige Wegweiser für die Woche.

DAX Tageschart – Future

DAX Tageschart – Xetra

Zur Vollständigkeit auch noch der kleinere DAX 60-Minutenchart (m60).

DAX m60

 

Im US-Markt wurden bullische Flaggen aufgelöst, welche in der Nasdaq für ein neues AZH gesorgt haben. Dow Jones & S&P500 hinken jedoch hinterher und könnten bei zu vielen negativen Impulsen auch ein Doppeltop ausbilden und die aktivierte Flaggenformation nicht bis zu Ende vervollständigen. Der genaue Blick erfolgt morgen zum Start der Future bei uns im Trading-Chat.

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Der Monatsschluss steht an

Der DAX sollte laut Wochenausblick seine Seitwärtsrange halten, was er letztendlich auch tat. In der nun kommenden Handelswoche erwartet uns der Monatsschluss und zeitlich passend dazu wird der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Es wäre der perfekte Zeitpunkt um neue übergeordnete Signale zu generieren.

Blicken wir auf unsere Chartreihe, beginnend beim Big Picture im DAX Monatschart, wo sich das übergeordnete Bild spürbar eingetrübt hat. Aktuell sind eine Reihe von Parallelen zum Frühjahr 2015 zu erkennen. Die alte Ausbruchmarke bei 12.390 wurde erneut deutlich verletzt und unterschritten. Im August könnte diese Zone die obere Anlaufstation darstellen und bei Abpraller einen bullischen Fehlausbruch verstärken. Das eingezeichnete 23,6-er Retracement, bei 11.940, die erste wichtige Zwischenmarke, konnte im August nun vollständig erreicht werden. Diese Zone stellt auf mehren Zeitebenen einen wichtigen Support dar, von wo der DAX auch noch nach oben abdrehen (vielleicht für ein Doppeltop) und das übergeordnete Verkaufssignal abmildern könnte. Wichtig dafür wäre das Überschreiten der 12.390 auf Wochen- oder gar Monatssicht. Darunter bleibt der DAX im Korrekturmodus, welcher unterhalb des 23,6-er Retracements deutlich erweitert wird.

Zum Monatswechsel am Freitag sind somit die 11.940 und die 12.390 von großer Bedeutung und könnten übergeordnet für Wochen den Kursverlauf bestimmen.

Unterhalb des Retracements wären die 11.800/.850 weitere kleine Unterstützungszonen, gefolgt von der 11.430 und 11.320. Das mittlere Bollingerband verläuft aktuell bei 11.050 und könnte bei bestätigtem Verkaufssignal durchaus eine interessante Zielregion für eine große Korrekturbewegung bis zur Jahresendrally darstellen.

DAX Monatschart

Zoomen wir weiter in den DAX Wochenchart, wo sich der DAX weiter in der Seitwärtsrange von knapp 12.000 zur 12.330 bewegt. Kann der Monatsschluss (vielleicht der US-Arbeitsmarktbericht?) diese Seitwärtsspanne aufsprengen und für neue Signale sorgen? Ansonsten könnte diese Seitwärtsrange noch einige Zeit länger Bestand haben, was für das kurzfristige Handeln natürlich durchaus wünschenswert wäre.

Eine erste Wochenspanne wäre durchaus von der 12.000 (wichtiger Support) zur 12.220 zu erwarten. Oberhalb wird diese Zone wieder über die .270 zur .330 ausgedehnt. Die .390 bildet den wichtigen Widerstand. Zuletzt konnte der Bereich .300+ jedoch nicht mehr angelaufen werden; ein nochmaliger Test der 12k könnte daher für Kraft für eine neue Attacke auf die .300 sorgen. Das mittlere Bollingerband stagniert an der 12.450. Darüber würde sich das charttechnische Bild wieder deutlich aufhellen.

Der GD100 (Wochenchart) verläuft bei 10.950 (wandert langsam zum großen DAX Monatschart-Support – interessante übergeordnete Korrekturmarke!) und der GD200 bei 10.540. Beide wurden in diesem Jahr noch nicht angelaufen.

DAX Wochenchart

Blicken wir anschließend noch zum DAX Tageschart (Future und Xetra), wo die Seitwärtsspanne zwischen GD200 (11.996 steigend) und übergeordneter Ausbruchzone .390 sehr gut zu erkennen ist. Der GD100 verläuft aktuell bei 12.450 und bildet dort mit dem Widerstand aus dem Wochenchart einen starke Marke. Darüber könnten die Bullen sogar wieder vom Allzeithoch träumen. Unterhalb des GD200 droht hingegen ein Rutsch zur Unterkante des Abwärtstrendkanals. Zu erwähnen wären die .940/.850 & .800. Nur unterhalb der .800 droht eine starke Beschleunigung der Abwärtsbewegung. Ansonsten dürfte der DAX wieder von der 11.800 Richtung 12.000 abdrehen und die Seitwärtsbewegung hätte sich nur um eine „Etage“ verschoben. Das mittlere Bollingerband stagniert um .160 & .175 und wäre für das Daytrading von Relevanz.

DAX Tageschart – Future

DAX Tageschart – Xetra

Zur Vollständigkeit auch noch der kleinere DAX 60-Minutenchart (m60). Unterhalb der .220 könnte zum Wochenstart schon ein zügiger Rutsch knapp unter die 12.100 anstehen, um von dort in eine engere Seitwärtsspanne zu pendeln.

DAX m60

Der kurze Blick zum Dow Jones Tageschart. Nach der ersten Abwärtswelle pendelt der Dow nun neutral zwischen m. Bollingerband (.910) und GD50 (.720). Erst außerhalb der Zonen gibt es neue Signale. Oberhalb könnte es relativ zügig zur 22.100 gehen, wo ggfs. auch ein Doppeltop möglich wird. Unterhalb bieten die .550 und der GD100 bei knapp 21.400 nächste Anlaufmarken.

In der neutralen engen Spanne droht somit auch im US-Markt ein ruhiger Auftakt. Zum Wochen- und Monatsschluss könnte der Arbeitsmarktbericht als entscheidender Impulsgeber dienen.

Dow Jones Tageschart

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Im Bann der Notenbanken

Neben den ifo-Index dürfte heute das Notenbankertreffen in Jackson Hole die Anleger beschäftigen. Allerdings werden von dieser Seite erst am Abend Impulse erwartet.

Im DAX Wochenchart bildet der Index bisher einen kleinen Kerzenkörper aus. Bei einem Wochenschluss um .160 hätte man einen Doji als Wochenkerze ausgebildet. Vielleicht ein Ziel für heute Abend.

DAX Wochenchart

Der Blick zum DAX Tageschart (Future & Xetra), wo sich der DAX zuletzt nicht mehr in Richtung Widerstand .300+ bewegen konnte und sich vom mittleren Bollingerband ebenso nicht mehr lösen konnte. Unterhalb des Bandes (.160/.175) wäre eine zügige Bewegung in Richtung 12.100 wahrscheinlich. Darunter wäre die Zone 12.000 mit dem GD200 eine wichtige Supportmarke, wo erneut Kaufdruck entstehen dürfte. Oberhalb der .160/.175 ergibt sich nochmals eine enge Spanne in Richtung .240. Darüber könnte doch noch der Run zur .300/.330 erfolgen. Aber es ist wohl sehr fraglich, ob man sich vor Jackson Hole so weit aus dem Fenster lehnen möchte.

Einen ersten wichtigen Impuls könnte der ifo-Index um 10 Uhr liefern.

DAX Tageschart – Future

DAX Tageschart – Xetra

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